AktuellesITIL®, ISO 20000, ISO 27000, PRINCE2® und SCRUM®.

03.04.2017Bei vielen Unternehmen wird agiles Vorgehen, insbesondere in der Softwareentwicklung, immer wichtiger. Daher wird das Berufsbild eines SCRUM Masters immer bedeutsamer. Aber wirkt sich die Nachfrage nach diesen agilen Spezialisten auch auf deren Gehalt aus?

Eine Kurzumfrage von Lurse und HR Pioneers bei 14 Unternehmen hat ein wenig Licht in die Vergütung dieser neuen agilen Rollen gebracht. Interessant ist zunächst, dass kaum ausschließliche agile Tätigkeiten in den befragten Unternehmen existieren. Stattdessen werden die agilen Tätigkeiten als zusätzliche Aufgaben zu den klassischen Berufsbildern wie „Software Entwickler“ verstanden.

Durchschnittlich bekommen die agilen Spezialisten 12,5 Monatsgehälter und arbeiten etwa 39 Stunden pro Woche. Das Jahreseinkommen eines SCRUM Masters liegt bei einem Zeitanteil von 100 Prozent bei etwa EUR 75.369,-. Bei einem Zeitanteil von 50 bis 99 Prozent liegt das Einkommen bei circa EUR 70.395,- im Jahr.

Letztendlich arbeiten die meisten Mitarbeiter in den befragten Unternehmen neben anderen Tätigkeiten zu gut 70 Prozent als SCRUM Master.

23.03.2017Das L!VE Event am 27.03.2017 des itSMF widmet sich den Erfahrungen der ITSM Community aus mehr als 16 Jahren ITIL Einführungen in Deutschland. Das Event findet im DB Museum in Nürnberg statt.

Welche Erfahrungen haben Firmen und Behörden seit 2001 bei der Einführung von IT Service Management Prozessen und Systemen gemacht?

Nach über 16 Jahren Erfahrung mit ITIL in Deutschland wird es Zeit, einmal Bilanz zu ziehen, und von den Erfahrungen in der Community zu profitieren. Am meisten eingeführt und oft mit hohem Reifegrad versehen sind die Service Operation Prozesse, gefolgt von Service Transition und Service Design. Neben den Best Practices wie IT Service Management nach ITIL sollen auch andere Methoden und Praxistipps für ein effektives ITSM vorgestellt und diskutiert werden.

06.03.2017Kürzlich hat AXELOS ein neuen Whitepaper veröffentlicht, das die zukünftig aufkommenden Fragestellungen der ITSM-Professionals untersucht. Hierbei wurden insgesamt 330 ITSM-Professionals zu unterschiedlichen Themengebieten wie Serviceorganisation, Risikomanagement oder Strategische Zusammenarbeit befragt.

Der Bericht zeigt auf, dass die strategische Reichweite und der Einfluss von ITSM-Professionals auch in Zukunft wachsen wird. Unternehmen sind zukünftig auf technologische Innovationen angewiesen und liefern ihre Services weiterhin für interne und externe Kunden. Dieses prozessual sicherzustellen, ist weiterhin die Aufgabe der ITSM-Professionals. Das IT Service Management wird zukünftig in das gesamte Unternehmen integriert, also auch außerhalb der traditionellen IT-Funktion. ITSM-Professionals müssen sich deshalb auf die Fähigkeiten der Kommunikation, Verhandlung, Beziehungs-Management und Change Management konzentrieren.

14.02.2017 Am 30. März 2017 findet die 2.COBIT-Anwenderkonferenz in Frankfurt am Main statt. Sie vermittelt anhand von Best Cases, Impuls-Vorträgen und interaktiven Round Tables die Vielfältigkeit der Anwendungsmöglichkeiten des COBIT-Frameworks für das Management und die Steuerung der Unternehmens-IT. Die Best Case-Vorträge ermöglicht es den Teilnehmern ein Benchmarking zu eigenen Projekten durchzuführen und dabei gleichzeitig Lösungswege für bekannte Probleme aufzeigen. Die interaktiven Round Tables, die von einem Praktiker geleitet werden und ein konkretes Thema/Problem in den Mittelpunkt stellen, befähigt die Teilnehmer, sich ausführlich und gemeinsam zu konkreten Themen/Problemen auszutauschen. Die Impuls-Vorträge haben zum Ziel, Zusammenhänge im Rahmenwerk COBIT aufzuzeigen sowie den Blick über den Tellerrand zu wagen.

Weitere Informationen sind auf der Website der DAGSA zu finden.

27.01.2017 SIAM steht für Service Integration and Management und ist eine Erweiterung des ITIL-Frameworks.

SIAM umfasst ITIL Prozesse wie Incident-, Change- und Configuration-Management und Funktionen wie den Service Desk. Allerdings beschreibt das SIAM Framework auch eine Reihe neuer Eigenschaften zur Unterstützung einer Multi-Sourcing Strategie für Unternehmensdienstleistungen wie z.B. Service-Provider On-/Off-Boarding, schnelle Integration, Sicherheit, Dienstleister- Compliance und Service-Request-Channeling zu den Diensten verschiedener Anbieter. AXELOS hatte im Jahr 2015 ein umfassendes Whitepaper zum Thema SIAM veröffentlicht. Das Dokument ist eine recht umfangreiche Einführung in das Thema SIAM.

24.01.2017 Die letzte Aktualisierung der Projektmanagementmethode PRINCE2® wurde im Jahr 2009 veröffentlicht. Nun hat der Herausgeber ein Update zur Mitte dieses Jahres angekündigt.
An der grundsätzlichen Struktur von PRINCE2® soll sich aber nach ersten Verlautbarungen nichts ändern. Weiterhin werden die sieben Grundprinzipien, sieben Themen und sieben Prozesse Mittelpunkt dieses Frameworks sein. Die wichtigste Änderung soll in der praktikableren Anpassung an die jeweilige Projektumgebung liegen. Ebenso soll mehr auf die praktische Anwendung im Projektmanagement nach PRINCE2® eingegangen werden. Hierzu sollen in der neuen Ausgabe hilfreiche Beispiele, Hinweise und Tipps gegeben werden.

12.01.2017 Ab 2018 wird die Zertifizierungsorganisation Peoplecert alleiniger weltweiter Anbieter von AXELOS-Prüfungen. AXELOS ist der Entwickler und Inhaber von ITIL®, PRINCE2®, RESILIA® und anderen Frameworks. Gleichzeitig dürfen andere Examination Institutes (EI) wie EXIN oder AMPG ab 2018 keine AXELOS-Prüfungen mehr anbieten. Das Jahr 2017 soll als Transitionsphase dienen, um die Trainingsanbieter (ATOs) anderer EIs bei Peoplecert einzugliedern.

06.01.2017 Nun hat IBM verkündet dem Verein "Zero Outage Industry Standard" als Gründungsmitglied beizutreten. T-Systems hat sich zuvor  für einen branchenweiten Zero Outage Industriestandard stark gemacht, um ein einheitliches Qualitätsniveau für ICT-Systeme zu erreichen. Da ICT-Infrastrukturen von Unternehmen meist aus Komponenten mehrerer Anbieter bestehen und es dadurch viele Reibungspunkte gibt, sollte jeder dasselbe Qualitätsverständnis besitzen. Nur dann lassen sich geschäftskritische Störungen und Sicherheitsprobleme vermeiden.

14.12.2016 Die 15. Ergänzungslieferung des IT-Grundschutzkatalogs ist ab dem 1.12.2016 zertifizierungsrelevant. Das bedeutet, dass alle Zertifizierungen nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz nur noch unter Berücksichtigung dieser überarbeiteten Spezifikation durchgeführt werden können.

05.12.2016 Seit Anfang diesen Jahres gibt es ein neues Handbuch, das sich in die Publikationen zum ITIL® Framework einreiht: ITIL® Practitioner. Ebenso ist eine ITIL® Practitioner Zertifizierung verfügbar. Diese ist gleichermaßen geeignet für Menschen mit reinem ITIL® Foundation-Wissen oder für ITIL® Experts. Und deshalb ist der neue ITIL® Practitioner auch so interessant. Das Handbuch, von der Seitenzahl vergleichbar mit den Lifecycle Büchern – legt seinen Schwerpunkt durchweg auf die Anwendbarkeit von ITIL® Wissen und auf die Frage, wie IT Service Management in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann. Folgerichtig gibt es neben starken Bezügen auf das ITIL® Framework auch eine ganze Reihe von Hinweisen zur Anwendung von Lean, DevOps oder agilen Methoden. Im Vordergrund steht Organisational Change Management und das ist für niemanden eine Überraschung, der mal versucht hat, IT Service Management Prozesse in einer Organisation umzusetzen. Entsprechend konzentriert sich der ITIL® Practitioner auf die Fähigkeiten, die für Veränderungsprozesse erforderlich sind und strukturiert diese in 3 Kernkompetenzen und 9 Grundprinzipien, die sich wie ein roter Faden durch das Handbuch ziehen.

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